Rudolf Leuckart-Medaille

By Deutsche Gesellschaft für Parasitologie

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März 12, 2020

Die undotierte Gießener Rudolf Leuckart-Medaille wird während der Jahrestagung der DGP an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderem Maße um die Förderung der Parasitologie verdient gemacht haben. Sie kann an Deutsche wie auch an Ausländerinnen oder Ausländer verliehen werden. Die Medaille wurde von dem Gießener Zoologen Prof. Dr. W. E. Ankel inauguriert und zum Andenken an Rudolf Leuckart gestiftet, dem berühmten Mitbegründer der deutschen Parasitologie, der von 1850 bis 1868 an der Universität Gießen wirkte. Satzungsgemäß gehört daher dem Kuratoriumsvorstand immer ein Gießener Parasitologe oder Zoologe an. Die Leuckart-Medaille wurde zum ersten Mal 1974 anlässlich des 3. Internationalen Kongresses für Parasitologie in München an sechs namhafte, inzwischen verstorbene Wissenschaftler verliehen: Dollfus (Frankreich), Garnham (England), Geigy (Schweiz), Poljansky (Russland), Stunkard (USA), van Thiel (Niederlande).

Antragsmodalitäten: Von einer Laudatio und anderen zweckdienlichen Angaben begleitete Vorschläge können von Mitgliedern der DGP bis zum 15. September vor der jeweiligen Jahrestagung dem DGP-Schriftführer eingereicht werden.

In weiteren Jahren wurden folgende Persönlichkeiten mit der Leuckart-Medaille geehrt:

1980 W. Peters † (London, England)
1982 R.M.Cable † (Indiana, USA)
1982 W. Trager † (New York, USA)
1982 J. Weiser † (Prag, Tschechien)
1984 Sheila Willmott † St. (Albans, England)
1986 K. Enigk † (Hannover, Deutschland, R. Supperer (Wien, Österreich)
1987 L.J. Bruce-Chwatt † (London, England)
1992 G. Piekarski † (Bonn, Deutschland)
1996 J. Eckert (Zürich, Schweiz)
2000 T. Hiepe (Berlin, Deutschland)
2002 M. Röllinghoff (Erlangen, Deutschland)
2002 M. Rommel (Hannover, Deutschland)
2004 H. Mehlhorn (Düsseldorf)
2006 H. Aspöck (Wien, Österreich)
2008 H. Boothroyd (Standford, USA)
2010 Katja Becker (Gießen, Deutschland)
2012 Richard Lucius, (Berlin, Deutschland)
2014 Klaus Lingelbach †, (Marburg, Deutschland)
2016 Heidrun Moll (Würzburg)
2018 Paul Selzer (Ingelheim)

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